FIMA Hausbau GmbH

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FAQ Hausbau

Hier finden Sie unsere FAQ-Themen auf einen Blick. Klicken Sie auf eine Frage, um zur entsprechenden Antwort zu springen.

 

 

 

1. Was bedeutet „schlüsselfertiges Haus“?

Wie schon der Begriff sagt, wird das Haus „schlüsselfertig“ gebaut, das heißt, Sie können theoretisch nach der Übergabe des Schlüssels sofort in das Haus einziehen. In der Regel kümmert sich ein Bauunternehmen vom Beginn bis zur Fertigstellung des Hauses um alle Arbeiten. Jedoch wird der Begriff „schlüsselfertig“ von den Anbietern unterschiedlich ausgelegt, deswegen ist immer darauf zu achten, welcher Fertigstellungsgrad genau im Vertrag vereinbart ist.

 

2. Welche Versicherungen sind beim Hausbau nötig?

Grundsätzlich gibt es viele Versicherungen, die für Sie als Bauherren relevant sein können. Neben den allgemeinen Berufsunfähigkeits- oder Risikolebensversicherungen, die gerade bei hohen Investitionen immer ratsam sind, gibt es in erster Linie drei Versicherungen, die wir Ihnen empfehlen:

  • die Bauleistungsversicherung
  • die Bauherrenhaftpflichtversicherung
  • die Wohngebäudeversicherung

Die Bauleistungsversicherung schützt Sie während der Bauphase des Hauses vor unvorhergesehenen Schäden am Bau. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Schäden beispielsweise durch menschliches Versagen, durch Naturkatastrophen oder gar durch Vandalismus zustande kommen. Auch in Fällen, in denen auf der Baustelle Personen Schaden erleiden, greift die Versicherung. Eine Bauleistungsversicherung erscheint somit als unabdingbar für zukünftige Hausherren.

Bei der Bauherrenhaftpflichtversicherung handelt es sich um eine Haftpflichtversicherung speziell für Bauherren. Sollte das sogenannte private Bauvorhabenrisiko bereits Bestandteil Ihrer normalen privaten Haftpflichtversicherung sein, müssen Sie natürlich nicht extra eine Bauherrenhaftpflichtversicherung abschließen. Eventuell lohnt es sich vor dem Beginn der Bauphase in einen entsprechenden Haftpflichttarif zu wechseln, der eine solche Leistung abdeckt.

Die Wohngebäudeversicherung ist streng genommen keine Versicherung mehr für Bauherren, sondern für die Zeit nach dem Einzug in das Haus. Trotzdem sollte eine Wohngebäudeversicherung bereits während der Bauphase abgeschlossen werden. Dies bringt einige Vorteile, wie beispielsweise die während der Bauphase kostenlose Feuerrohbauversicherung, die das Haus gegen Feuer beziehungsweise Brände versichert. Nach dem fertigen Bau des Hauses schützt Sie die Wohngebäudeversicherung normalerweise gegen Schäden unterschiedlichster Art.

Mit diesen drei Versicherungen sollten Sie in der Regel beim Hausbau ausreichend versichert sein. Am Rande zu erwähnen sei außerdem die Baufertigstellungsversicherung, die Bauherren in Fällen schützt, in denen das ausführende Bauunternehmen insolvent wird und den Bau somit nicht mehr fertigstellen kann. Im Rahmen unserer Leistungen bieten wir Ihnen jedoch bereits eine Baugewährleistungs-Bürgschaft, die diese Versicherung obsolet macht.

 

3. Was zählt zum Eigenkapital beim Hausbau?

Nichts spielt bei der Hausbaufinanzierung eine wichtigere Rolle als das Eigenkapital. Je höher der Anteil Ihres Eigenkapitals an der Finanzierung, desto attraktiver fallen die Kreditzinsen, die Kreditlaufzeit, die Tilgungshöhe sowie die allgemeinen Konditionen des Fremdkapitals aus. Zum Eigenkapital zählt generell der gesamte Geldbetrag, der aus Ihrem eigenen Vermögen stammt. Das umfasst zum einen das Guthaben auf allen Bankkonten (egal, ob Festgeld-, Spar- oder Tagesgeldkonten) und zum anderen alle Auszahlungen aus Versicherungen sowie eventuell angesparte Geldsummen einer Riester-Rente. Bereits erworbene Baugrundstücke können Sie ebenfalls zum Eigenkapital dazurechnen. Darüber hinaus zählen auch alle etwaigen Darlehen von Ihrer Familie, von Freunden oder von Ihrem Arbeitgeber zum anrechenbaren Eigenkapital.

 

4. Was kann man beim Hausbau steuerlich absetzen?

Einen Teil der Hausbaukosten können Sie über Ihre Steuererklärung absetzen. Der steuerlich absetzbare Betrag hängt dabei in erster Linie von dem Zweck des Hausbaus ab. Falls Sie das Haus bauen, um es nach Fertigstellung zu vermieten, so dürfen Sie alle entstandenen Wartungs- und Reparaturkosten sowie Abschreibungen während der Bauphase absetzen. Auch die Kosten für die Mietersuche sowie Reisekosten, sollten Sie von Ihrer Immobilie entfernt wohnen, sind in dem Fall steuerlich absetzbar.

Möchten Sie das Haus selbst bewohnen, es also privat nutzen, so ergeben sich nicht ganz so viele Steuervorteile für Sie. Lediglich Handwerkerleistungen, die als „haushaltsnahe Dienstleistungen“ gelten, sind bis zu einem Rechnungsbetrag von 6.000 Euro zu 20 Prozent steuerlich absetzbar (also maximal 1.200 Euro). Daneben können Sie aber unter Umständen auch Kredittilgungen steuerlich berücksichtigen lassen. Falls Sie im Haus ein Arbeitszimmer errichten, von dem aus Sie einen Teil Ihrer Arbeit nachweisbar erledigen müssen, und es keine zumutbare Alternative gibt, können Sie bis zu 1.250 Euro der Baukosten für das Zimmer steuerlich geltend machen. Wenn das Arbeitszimmer, oder auch die Arbeitshütte oder das Arbeitsgeschoss, den gesamten Mittelpunkt Ihrer beruflichen Existenz bildet, können Sie sogar die gesamten Kosten für den Raum steuerlich absetzen.

 

5. Welche Förderungen gibt es beim Hausbau?

Es gibt viele Möglichkeiten der Förderung Ihres Hausbaus. Mehrere Förderungsoptionen bezüglich der Baufinanzierung stellt beispielsweise die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (kurz KfW) bereit. Im Programm „Energieeffizient Bauen“ erhalten Sie zum Beispiel Kredite mit günstigen Zinsen für den Bau eines Hauses, das bestimmten energieeffizienten Standards genügt. Die KfW vergibt hierfür Kredite in Höhe von bis zu 100.000 Euro mit zusätzlichen Tilgungszuschüssen von 5.000 bis 15.000 Euro. Grundsätzlich gilt: Je geringer der Energieverbrauch Ihres neuen Hauses, desto höher fällt die KfW-Förderung aus. Die Bundesregierung plant derzeit auch ein sogenanntes Baukindergeld, das Familien den Bau eines Hauses erleichtern soll. Sobald das Gesetz wirksam wird, kann diese Förderung ebenfalls bei der KfW beantragt werden.

Im Rahmen eines Wohnriester-Vertrags bzw. eines Riesterrenten-Darlehens werden die Tilgungen von Immobilienkrediten förderfähig. Darüber hinaus bieten selbstverständlich auch Bausparkassen diverse Bauförderungsprogramme, genauso wie die einzelnen Bundesländer, Städte, Gemeinden und sogar Kirchen. Auch manche Arbeitgeber fördern den Hausbau ihrer Arbeitnehmer mit sogenannten Arbeitgeberdarlehen. Wir beraten Sie in jedem Fall umfassend zu Ihren Finanzierungsmöglichkeiten, stellen Ihnen einen Finanzierungsrechner zur Verfügung und erstellen für Sie ein detailliertes Finanzierungsangebot.

 

6. Wie viel Wohnfläche brauche ich?

Einer der wichtigsten Bestandteile bei einem Bauvorhaben ist die Bauplanung und damit auch die Frage, wie viel Wohnfläche Sie brauchen. Empfohlen wird eine Wohnfläche von 100 m2 für eine Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern. Für jedes weitere Mitglied sollten 10 m2 berechnet werden. Um das passende Verhältnis zwischen den einzelnen Räumen zu finden, können Sie sich an folgender Aufstellung orientieren:

  • Wohnzimmer: ca. 25 m2
  • Schlafzimmer: 10 bis 15 m2
  • Kinderzimmer: mindestens 10 m2
  • Bad: ca. 8 m2

Natürlich kann die Größe auch abweichen, je nachdem, welche Wünsche Sie haben und welche Ausstattung Sie in Ihrem Haus haben möchten.

 

7. Worauf sollte bei der Wahl des Grundstücks geachtet werden?

Der erste Schritt bei der Wahl eines Grundstücks ist, die richtige Lage zu finden. Machen Sie sich Gedanken über den Grad der Infrastruktur: Reicht es Ihnen aus, mit einer weniger guten Anbindung im Grünen zu wohnen, oder bevorzugen Sie einen städtischen Bauplatz? Achten Sie außerdem darauf, ob es Lärmquellen in der Umgebung gibt und ob sich Flüsse in der Nähe befinden, die eventuelle Überschwemmungen verursachen könnten. Passen Sie außerdem auf bei Hanglagen. Diese bieten zwar eine schöne Aussicht, können aber mit höheren Baukosten in Verbindung stehen. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit zusätzlich auf:

  • Grundstücksgröße und Grundstücksform – je nach Anzahl der Bewohner
  • Die Art des Bodens – Lehm, Ton und Stein sind aufgrund des größeren Aufwands beim Ausheben mit Mehrkosten verbunden
  • Altlasten – erkundigen Sie sich über die frühere Nutzung des Grundstücks
  • Erschlossene Grundstücke – für gute Anbindungen an verschiedene Leitungen
  • Rahmenbedingungen im Baugebiet – meist sind bestimmte Haustypen und Größen zugelassen
  • Den Baumbestand – um Ihr Bauvorhaben nicht zu behindern
  • Zukünftige Entwicklungen – werfen sie einen Blick in den Flächennutzungsplan
  • Die Nebenkosten – wie Grunderwerbssteuer, Notargebühren, Gerichtskosten etc.

 

8. Warum ist ein Bodengutachten beim Hausbau wichtig?

Um unnötige Kosten und Schäden am neuen Haus vorzubeugen, sollten Sie ein Bodengutachten durchführen lassen. Hierbei werden der geologische Aufbau und die Grundwasserverhältnisse analysiert. Ein zusätzliches Plus ist, dass dabei giftige Altlasten aufgedeckt werden. Schaffen Sie Klarheit und nutzen Sie diese Präventionsmaßnahme, bevor es zu spät ist. Es kann immer Gefahren geben, die sich unter der Erde verbergen. Nutzen Sie deshalb die Rückversicherung eines Bodengutachtens und bauen Sie auf sicherem Grund. Geprüft wird:

  • Die Dichte des Bodens, um die Tragkraft zu definieren
  • Die Struktur des Grunds
  • Der Grundwasserdruck und nach weiteren möglichen Problemen

Um den Boden zu analysieren, werden Kleinbohrungen vorgenommen, die bis zu sechs Meter tief sind. So kann die Zusammensetzung des Erdreichs geprüft werden. Das daraus resultierende Gutachten des Geotechnikers bildet die Grundlage für die Planung Ihres Eigenheims. Statiker und Architekten können nun die Gegebenheiten bewerten und sprichwörtlich darauf aufbauen. Etwaige bereits erstellte Baupläne können angepasst und Risiken minimiert werden.

 

9. Wie viel Zeit sollte man für einen Hausbau einplanen?

Die Dauer eines Hausbaus ist abhängig von verschiedenen Faktoren, wie Witterung oder Auslastung der beteiligten Gewerke. Erfahrungen zeigen, dass bei einem Fertighaus für den gesamten Zeitraum, von der Bauplanung bis zum Innenausbau, ca. 13 bis maximal 35 Wochen veranschlagt werden müssen. Bei einem Massivhaus beträgt die Bauzeit ca. 19 bis maximal 40 Wochen. Diese Daten geben Ihnen ein erstes Gefühl, wie lange Sie bis zum Einzug warten müssen. Die Prozessschritte:

Bauplanung: Von der Idee bis zum Entwurf dauert es eine gewisse Zeit. Besonders bei Sonderwünschen und Änderungen kann es zu Verzögerungen der Bauzeit kommen.

Baugenehmigung: Bevor der Bau startet, benötigen Sie eine Genehmigung der zuständigen Behörde. Bei Änderungsauflagen des Bauamts kann es zu weiteren Verzögerungen kommen.

Keller/Bodenplatte: Durch die exakte Ausmessung des Kellers, für den Aushub, dauert dieser Schritt relativ lange. Wollen Sie die Wartezeit verkürzen, entscheiden Sie sich gegen einen Keller und für eine ebenerdige Bodenplatte.

Rohbauphase: Zwischen Fertig- und Massivhaus liegt hier der größte Unterschied.

Fertighausmodule werden schnell zusammengesetzt, Massivhäuser Stein auf Stein gemauert.

Innenausbau: Die größten Zeitfresser sind hier Trocknungsphasen von Estrich- und Putzarbeiten. Werden Profis beauftragt, kann der Innenausbau acht bis zwölf Wochen dauern. Wer viel selbst macht, muss eine längere Bauphase einplanen.

 

10. Was ist ein Fertighaus und welche Vorteile bietet es?

Unter einem Fertighaus versteht man ein Haus, bei dem die Grundkonstruktion schon vorgefertigt wird. Die einzelnen Teile werden dann vor Ort nur noch zusammengesetzt. Der größte Vorteil von Fertighäusern ist die enorme Verkürzung der Bauzeit, die auch das Witterungsrisiko in der Bauphase minimiert. Es besteht außerdem die Möglichkeit, Musterhäuser vorab zu besichtigen, um schon einen ersten Eindruck von dem Haus zu bekommen. Durch die vielfach erprobte Bauweise stößt der Bauherr während des Bauvorhabens selten auf Probleme. Ein weiterer Vorteil ist, dass dem Auftraggeber immer ein Ansprechpartner zur Verfügung steht, bei dem er sich jederzeit Informationen einholen kann. Sie haben somit keinen hohen Koordinationsaufwand zwischen den einzelnen Gewerken und Handwerkern.

 

11. Wie lange dauert der Bau eines Fertighauses?

Besonders viel Zeit können Sie bei der Bauplanung einsparen, diese kann je nach Kundenwunsch sogar nur einen Tag betragen. Besonders schnell verläuft auch das Fertigstellen des Rohbaus. Dieser nimmt ca. zwei bis drei Tage in Anspruch, da einzelne Elemente, wie z.B. Wände, schon vorgefertigt sind und vor Ort nur noch montiert werden müssen. In der Regel kann bei einem Fertighaus von Beginn der Planung bis zum Einzug mit ungefähr 100 Tagen gerechnet werden. Natürlich hängt die tatsächliche Bauzeit immer von der Größe des Hauses ab. Auch die Zeit, bis die Baugenehmigung erteilt wird, kann stark abweichen und zwei bis zwölf Wochen einnehmen.

 

12. Gibt es finanzielle Nachteile beim Bau eines Fertighauses?

In der Regel bringt das Fertighaus sehr wenig finanzielle Nachteile mit sich. Eine Ausnahme können Fertighäuser bilden, die viele individuelle Wünsche des Bauherrn beinhalten und extra für diesen angepasst werden müssen. Im Vergleich zum Massivhaus hat das Fertighaus einen etwas niedrigeren Wiederverkaufswert, da es nicht so robust ist. In der finanziellen Planung entstehen für Sie jedoch meist keine Risiken, da oft ein Festpreis festgelegt wird.

 

13. Was ist ein Massivhaus und welche Vorteile bietet es?

Als Massivhaus bezeichnet man ein Haus, das ganz klassisch „Stein auf Stein“ gebaut wird. Die tragenden Wände des Hauses werden mit einzelnen Ziegeln und Mörtel errichtet. Massivhäuser haben den großen Vorteil, dass eine komplett individuelle Planung möglich ist, das heißt alle Wünsche des Bauherrn können berücksichtigt werden. Durch die sehr robuste Bauweise haben Massivhäuser eine lange Lebensdauer und dadurch auch einen höheren Wiederverkaufswert im Vergleich zu anderen Bauweisen. Auch die Wärmespeicherfähigkeit und die Schalldämmung der massiven Außenwände ist ein Vorteil, der bei der Entscheidung berücksichtigt werden sollte, da sie einen zusätzlichen Schutz überflüssig machen.

 

14. Wie lange dauert der Bau eines Massivhauses?

Die Bauzeit eines Massivhauses ist erfahrungsgemäß etwas länger als die eines Fertighauses. Dabei nehmen vor allem die Bauplanung und die Rohbauphase einen großen Teil der Bauzeit ein. Während der Rohbau beim Fertighaus nur zwei bis drei Tage beansprucht, sind es bei einem Massivhaus drei bis vier Wochen. Des Weiteren kann während der Bauphase die Koordination der einzelnen Gewerke bzw. Handwerker viel Zeit einnehmen. Natürlich hängt auch vieles davon ab, wie viel Eigenleistung Sie in den Hausbau stecken möchten und wie groß das Haus wird, da sich dadurch die Bauzeit in der Regel verlängert. Im Durchschnitt beträgt die Bauzeit für ein großes Einfamilienhaus mit einfacher Ausstattung sechs Monate.

 

15. Welche Bauweisen für Massivhäuser gibt es?

Die wohl bekannteste Form der Bauweise für Massivhäuser ist die Stein-auf-Stein-Methode. Mittlerweile gibt es aber auch schon andere Bauweisen, wie beispielsweise das Fertighaus in Massivbauweise. Hier werden ganze Wände aus Ziegeln beim Hersteller vorgefertigt, anschließend zur Baustelle gefahren und dort nur noch zusammengesetzt. Auch kann bei einem Massivhaus zwischen verschiedenen Materialien gewählt werden, wie z. B. Kalksandstein, Gas- und Porenbetonstein oder Ziegel- bzw. Backsteinen.